Wir unterstützen unsere Jugendlichen dabei, ihre Stärken zu erkennen, Berufsfelder zu entdecken und passende Anschlusslösungen zu finden.

Gemeinsam zum passenden Beruf

Eine erfolgreiche Berufswahl entsteht durch das Zusammenspiel verschiedener Beteiligter.

Die Schule

begleitet den gesamten Berufswahlprozess, vermittelt Wissen über Berufe und Ausbildungswege, unterstützt bei Bewerbungen, organisiert Projekte, Berufswahlanlässe und Schnuppermöglichkeiten.

Die Eltern

begleiten ihre Tochter oder ihren Sohn bei wichtigen Entscheidungen, unterstützen bei der Suche nach Schnupperlehren, fördern Gespräche über Interessen, Fähigkeiten und Zukunftswünsche.

Die Berufsberatung (BIZ)

informiert über Berufe und Ausbildungswege bietet Beratungen an und unterstützt bei Fragen rund um die Berufswahl.

Die Wirtschaft

ermöglicht durch die Ermatinger Berufswahltage, Berufserkundungen und Schnupperlehren praxisnahe Einblicke in die Berufswelt und stellt Ausbildungsplätze zur Verfügung.

Berufswahlkonzept der Sek Ermatingen

Zweck, Aufgaben und Ziele

Die Berufswahl ist ein zentraler Bestandteil der Sekundarschulzeit. Unser Berufswahlkonzept soll den Jugendlichen, Eltern, Lehrpersonen und Betrieben einen klaren Fahrplan für diesen wichtigen Prozess geben.

Ziel ist es, die Jugendlichen bei der Berufsfindung gezielt zu begleiten, sie gut auf den Bewerbungsprozess vorzubereiten und gemeinsam passende Anschlusslösungen zu finden. Die Berufswahlvorbereitung umfasst dabei sieben zentrale Bereiche: Ich-Bildung, Selbstbild, Arbeits- und Berufswelt, Zuordnung der eigenen Person zur Berufswelt, Entscheidung, Realisierung und Zusammenarbeit.

Am Ende der obligatorischen Schulzeit sollen möglichst alle Schülerinnen und Schüler nach dem Motto «kein Abschluss ohne Anschluss» eine Lehrstelle, eine weiterführende Schule oder ein Brückenangebot gefunden haben.

Berufswahlkonzept Schnupperlehre
Berufswahlkonzept Zuständigkeiten
Berufswahlkonzept der Sek Ermatingen

Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten

Damit den Jugendlichen der erstmalige berufliche Übergang gelingt, ist es wichtig, dass die daran beteiligten Personen ihre besonderen Aufgaben und Möglichkeiten zu deren Unterstützung wahrnehmen – und sich auch gegenseitig unterstützen. Kooperation ist die Voraussetzung dafür, dass die Ziele der Berufswahlvorbereitung erreicht werden. Das Hauptziel der Zusammenarbeit der Kooperationspartner ist die Förderung der Berufswahlbereitschaft (Berufswahlkompetenz, Berufswahlreife) der Jugendlichen in Zusammenarbeit mit den Eltern. Die Beteiligten nutzen verschiedene Hilfsmittel und Wege.

Die Jugendlichen selbst nutzen:

  • Arbeitsmittel Berufswahltagebuch
  • Impulse in der Schule
  • Gespräche mit den Eltern
  • Dienste der Berufsberatung
  • Informationsangebot der Wirtschaft (z.B. Berufserkundungstage, Berufsmesse Weinfelden, Schnupperlehren)
Berufswahlkonzept der Sek Ermatingen

Angaben zum Lehrmittel

Zur Unterstützung der Berufswahlvorbereitung werden im Medienverbund aufeinander abgestimmte Mittel verwendet:

  • Für Schüler und Schülerinnen: Arbeitsheft «Wegweiser zur Berufswahl» mit der Internetseite www.berufswahltagebuch.ch
  • Für Lehrpersonen: Lehrerkommentar zum «Wegweiser zur Berufswahl» und individuelle Onlineplattformen.
  • Für Eltern: individuelle Onlineplattformen und die Angebote des BIZ. 

Wichtige Internetadressen für die Berufswahlvorbereitung sind:

Schnupperlehren

Eine Schnupperlehre soll einen möglichst guten Einblick in eine Berufslehre ermöglichen. Die Schüler sollten darum einen Beruf schnuppern, welcher direkt nach der Sekundarschule erlernt werden kann (EFZ / EBA). Die Schüler organisieren diese Stellen mit Hilfe der Lehrpersonen und der Eltern selbständig. Die Schnupperlehre wird mit einem Schnupperlehrtagebuch dokumentiert.

Absenzen

Die Absenzen für Schnupperlehren sind wie folgt geregelt:

  • Schnupperlehren finden möglichst in den festgelegten Zeitgefässen oder in der unterrichtsfreien Zeit statt, in der Regel in den Ferien.
  • Eine Schnupperlehre während der Schulzeit muss von der Schulleitung genehmigt werden. Das Dispensationsgesuch geht via Klassenlehrer/in an die Schulleitung.

Spezielle Massnahmen

Für Jugendliche, deren Integration in eine Sekundarstufenbildung II gefährdet ist, kann in Zusammenarbeit mit der Berufsberatung/dem BIZ ein Case Management angeboten werden.

Schulintern erhalten Jugendliche bei schwierigen Situationen Unterstützung bei der SHP / SSA sowie der Berufsberatung.

Ermatinger Berufswahltage

Berufswahl zum Anfassen

Die besten Entscheidungen entstehen durch eigene Erfahrungen. Deshalb erhalten unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur Informationen über Berufe, sondern auch die Möglichkeit, die Arbeitswelt direkt kennenzulernen – unter anderem an den Ermatinger Berufswahltagen.